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Abstract, Folien, Podcast usw.

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Obwohl ich jetzt fast 4 Monate nichts mehr in meinem Blog geschrieben habe, habe ich doch versucht zumindest meine Aktivitäten aktuelle zu halten. Ich verwende dazu den Contenttypus "Termin", den ich nicht nur mit den Daten der Veranstaltung, sondern auch mit einem Link zur Website und meist einem Abstract versehe.

Seit einiger Zeit bin ich jetzt dazu übergegangen, auch nachträgliche Informationen wie Foliensatz oder aber einen aufgenommen Video, Podcast unter dem entsprechenden Termin als Datei zu verlinken. Da die Termine, wenn sie abgelaufen sind, von der rechten Spalte verschwinden, müssen sie unter Aktivitäten-Vergangenes aufgerufen und aufgelistet werden. Eine andere Möglichkeit der späteren Lokalisierung besteht darin, dass im rechten oberen Suchfeld der Tagungsort oder der Name der Veranstaltung eingegeben wird.

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Weblog oder Nachricht?

Gedanken zum Charakter meines neuen Weblogs

Mit den neuen Möglichkeiten von Plone 2.1.2 und einen daraus unterschiedlichen Aufbau meiner Homepage ergibt sich für mich ein Dilemma. Besucher/-innen meiner Website sehen nun zuerst nicht mehr das Weblog, sondern die nun bei meiner Homepage neu eingeführte Nachrichtenseite. Früher hatte ich alle Nachrichten einfach auf mein Weblog geschrieben, das Weblog fungierte als Meldungsseite. Welchen Sinn macht aber nun Weblog und Nachrichtenseite? Welche Arten von Beiträgen gehören ins Weblog und welche auf die Nachrichtenseite?

Kritisch betrachtet habe ich bisher eigentlich kein richtiges Weblog geführt: Die meisten meiner Einträge waren eigentlich nur Hinweise zu meinen eigenen Aktivitäten (Vorträge, Projekte) und zu interessanten Links. Eigene Positionen und damit Meinungsbildung habe ich - außer im Forschungsbereich – nicht angestoßen. Bei meinen Forschungsnotizen wiederum kamen die Rückmeldungen auf anderen Kanälen (eMail, direkter Kontakt auf Konferenzen etc.).  Außerdem entfällt nun mit der (verbesserten) Möglichkeit meine Aktivitäten direkt als Termin bzw. Event zu erfassen – was auch noch den Vorteil hat, dass sie zum gegebenen Zeitpunkt im entsprechenden Portlet erscheinen – ein großer Bereich meiner früheren Weblogbeiträge.

Ich glaube vom Konzept her wäre es richtig:

  1. Alle relevanten Nachrichten zu e-Learning auf die Nachrichtenseite. Das hat auch noch den Vorteil, dass hier registrierte Besucher/-innen (Mitglieder) meiner Website, selbst auch Nachrichten schreiben und mir zu Veröffentlichung weiter reichen können. Der Nachrichtenteil könnte damit weit umfangreicher und interessanter werden, als dies - quasi als Nebenprodukt meiner beruflichen Tätigkeit – bisher der Fall war. In diesem Aspekt könnte meine Website einen echten Community Aspekt bekommen. (Das würde übrigens bedeuten, dass die beiden bisherigen Weblogeinträge (zu FreeMind und Delphi-Studie) auf die Nachrichtenseite und nicht ins Weblog gehören.
  2. In mein Weblog sollte ich dann ich wirklich nur mehr Gedanken, Meinungen, Positionen nieder schreiben. Ich bin mir aber – ehrlich gesagt – nicht sicher, ob ich das regelmäßig schaffe bzw. ob ich dafür einen geeigneten Arbeitsstil habe. Ich denke, dass ich mich dazu viel mehr in die Community "einklinken" müsste und weit mehr Zeit für Neztrecherche aufbringen müsste. Das ist auch mit meinen anderen Tätigkeiten als Universitätsprofessor schlecht kompatibel (Gremienarbeit, Lehre, etc.). Klar: dieses Problem haben auch andere berufstätige Menschen. Aber in der sogenannten "Freizeit" besteht meine einzige Chance substantiell etwas zu forschen. Dafür ist es aber wiederum recht wichtig, dass ich ein Buch lese oder einen Artikel schreibe. Das sind aber Tätigkeiten, die einen gewissen "Rückzug", eine Art innere Besinnung erforderlich machen.
Das Problem besteht möglicherweise darin, dass die Diskussion im Netz einen flüchtigen, z.T. auch oberflächlichen Charakter hat. Sie ist gut geeignet und anregend – vor allem was die Atmosphäre betrifft – zum Generieren neuer Ideen. Sobald es aber um Details geht, braucht es eine gewisse Zeit der  "stillen" Ausarbeitung. Danach können die Ergebnisse (z.B. in Form von Artikel) wieder der Community zur Verfügung gestellt werden.

Das war der rationale Teil des Arguments ;-) Ein anderes Problem ist es natürlich auch, dass es – vor allem in meiner Position – nicht ganz einfach ist, unfertige – vielleicht auch naive – Gedanken zu veröffentlichen. Ganz abgesehen davon, dass ich (deutlicher als bisher) klar machen muss: Was ist  meine persönliche Meinung und was ist sozusagen "offizielle" Meinung der Organisation, die ich vertrete.

Nur beim Thema Forschung scheint mir das Problem einfacher und leichter zu lösen: Es ist klar, dass die betreffenden Gedanken gewissermaßen ein "Suchen" sind und zur Diskussion einladen. Andererseits ist es oft für mich selbst interessant erste (unfertige) Zwischenergebnisse zu berichten und einem kritischen Freundeskreis (und ich gehe davon aus, dass die Mehrheit der Besucher/-innen meines Weblogs zu dieser Zielgruppe zählen) vorzustellen. Ganz abgesehen davon, dass mit der Formulierung selbst auch die Klarheit wächst, haben mir manche Rückmeldungen sehr geholfen.

Fazit: Ich werde also mal versuchen, ob ich solche Forschungsnotizen regelmäßig in meinem Weblog veröffentlichen kann. Das ist zwar dann auch kein "richtiges" Weblog (was ist eigentlich ein "richtiges" Weblog?), wie sie in der Community geführt werden (mit vielen Referenzen, TrackBack Links und Diskussionsbeiträgen etc.), aber es generiert vielleicht Seiten, die  vielleicht manchmal zur Diskussion einladen oder zuminest spannender als bloße Nachrichten sind. Ob ich das wirklich langfristig durchhalten kann, weiß ich noch nicht. Es hängt nicht nur mit meiner Zeit ab, sondern auch damit, ob es etwas substantielles zu berichten gibt. Abgesehen davon, dass Forschung Zeit braucht und nicht jeden Tag neue Ideen generiert werden, ist mein Arbeitsalltag (leider) zu einem großen Teil mit Routine- und Verwaltungstätigkeit ausgefüllt. Die Beitragsfrequenz wird daher sicherlich relativ niedrig sein. Vielleicht ist aber der Druck regelmäßig meine aus der Forschung generierten Gedanken (unfertig) niederzuschreiben auch ein guter Anlass aus der täglichen (Verwaltungs-)routine auszubrechen. Mal sehen!
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Gedankensplitter - Rückblick und Vorausschau

Zugriffe 2006
Zugriffe Dezember
Zugriffe November
Zugriffe Stunden Dezember

Seit etwa 6 Wochen bin ich mit meiner Website wieder fleißig unterwegs. Allerdings weniger im Weblog selbst als in den Seiten rundherum. Insbesondere den Goodies Ordner habe ich in den letzten Tagen mit zwei Multipage Beiträgen (Aspekte freier Bildungsressourcen und Argumente für Open Access) und dem reaktivierten Glossar "aufgefettet".

Das hat auch zu einer enormen Steigerung der Besucherfrequenz geführt. Begonnen hat der Zuwachs an Besucherfrequenz am 21. November, also mit zwei Tage Verzögerung nach meinen sehr ausführlichen Posting von der Grazer fnam-Tagung und dem Gutachterworkshop.

CoreBlog und TrackBack Probleme

Dass ich weniger in mein Weblog schreibe und statt dessen den News-Bereich oder die "normale" Homepage verwende, hat mehrere Gründe:

  1. Es ist ärgerlich, dass einige Dinge in CoreBlog weiterhin nicht gut funktionieren. So gibt es nach wie vor gibt es keine automatische Archivierung. Das wird bei einer anwachsenden Zahl von Beiträgen recht ärgerlich. Das Auflisten der Beiträge nach den Kategorien artet zu einer endlos langen Seite aus. Ich frage mich, was passiert, wenn es nicht etwa ein Dutzend sondern mehrere hundert Beiträge pro Kategorie gibt.
  2. Die TrackBack Funktion muss ich nach wie abgeschaltet lassen. Bereits im Mai/Juni wo ich relativ viel gepostet habe, wurde ich TrackBack Spams überschwemmt. Jetzt - seit November - ist es noch schlimmer geworden. Über 100 Spams "A trackback added..."  pro Tag! Ich habe keine Ahnung was hier zu tun ist. Ich vermute fast, dass dieses Problem allgemein verbreitet ist (siehe TrackBack Charter). Aber wie lösen denn andere Weblogs dieses Problem?
Soeben habe ich folgende Stelle in der englischen Wikipedia gefunden:
Some individuals or companies have abused the TrackBack feature to insert spam links on some blogs (see sping). This is similar to comment spam but avoids some of the safeguards designed to stop the latter practice. As a result, TrackBack spam filters similar to those implemented against comment spam now exist in many weblog publishing systems. Many blogs have stopped using trackbacks because dealing with spam became too burdensome.

So am I…

Neuer Job - neuer Arbeitsstil

Ein weiterer Grund für das von längeren Beiträgen (Multipage Artikeln) besteht auch darin, dass ich in meinem neuen Job erst beginnen muss eine Forschungsroutinge zu entwickeln. In meinen ersten 6 Monaten war ich einerseits noch vom Umzug von Hagen und andererseits von der Einarbeitung als Departmentleiter ausgefüllt. Völlige neue - aber auch forschungsfremede - Aufgaben wie Finanz- und Personalmanagement haben mich in letzter Zeit ausgefüllt. Erst sein kurzem komme ich ein klein wenig zum Luft holen.

Und da passt, dann das lange Homepage-Schreiben ganz gut als Übergangslösung: Ich habe viel zu wenig Zeit um konzentriert und schwerpunktmäßig an meinem Buch zu arbeiten. Auch für gehaltvolle Artikel hatte ich in den letzten 6 Monaten keine Zeit, ich musste eine ganze Reihe von Aktivitäten aus Hagen abschließen und gleichzeitig das neue Department aufbauen (= viel herum reisen, Vorträge halten, kleiner "publich relation" - Beiträge schreiben). Da erweist sich das Schreiben von ("Exzerpten"), kleineren Berichten usw. als erste Annäherung um wieder langsam in eine Forschungsroutine hinein zu kommen.

Zukunft meines Weblogs?

Seitens des Departments sind wir jetzt dabei eine Community-Website für unsere Studierende und andere Interessierte zu entwickeln. Unter bildungstechnologie.net soll unser neues Portal so gegen Ende Jänner an Gestalt gewonnen haben. Rein schauen kann man/frau jetzt schon, auch wenn noch vieles rudimentär und ohne klare Struktur ist. Für mich hat das Portal auch eine Funktion nach innen, weil ich damit hoffe, dass sich im Team langsam eine Vorstellung über die zukünftigen bildungstechnologischen Forschungsthemen herausbildet.

Vor allem aber glaube ich, dass unsere wichtigste Ressource - unsere Studierenden - näher an aktuelle Forschungsthemen herangeführt werden können. Das ist insbesondere bei deren Wahl der Projektarbeiten und vor allem der Masterthesen von beträchtlicher Bedeutung. Ich erhoffe mir dadurch synergetische Wirkungen zwischen Forschung und Studium.

Es stellt sich natürlich die Frage, welche Auswirkungen das Portal des Departments auf mein Weblog haben wird. Kleinere Beiträge und Kommentare werde ich in Zukunft sicherlich in das Portal schreiben. Aber es bleiben weiterhin der Berichte persönlicher Aktivitäten und die größeren (Multipage) Artikel.

Viele neue Funktionen und Ideen

Ich habe die letzte Woche dazu benutzt, mich wieder näher mit meinem Weblog - und überhaupt mit meinem Rechner - auseinander zu setzen. Das hat zu einer ganzen Reihe von Neuigkeiten geführt, über die ich in nächster Zeit Schritt für Schritt auf bildungstechnolgie.net berichten werde:

  • FireFox 2.0 hat ganz neue tolle Funktionen wie z.B. Rechtschreibhilfe (das sollte die syntaktische Qualität der Weblogbeiträge ordentlich steigern!), verbessertes Tabbed Browsing, Wiederherstellung der Sitzung bei einem Absturz (habe ich schon 2x gebraucht!) und Live Bookmarks mit Webfeeds.
  • Im Zusammenhang meiner Open Access Recherche habe ich mich Google Scholar ausführlich auseinander gesetzt und diesen Suchdienst gemeinsam mit WorldCat, dem größten Bibliotheksnetzdienst, auf meiner Homepage installiert.
  • Den Modul "Who is online" ist installiert und zeigt mir, dass praktisch immer 7-15 Besucher gleichzeitig auf meiner Website surfen. Es wäre schön, wenn ein direkter Kontakt (über Chat z.B) möglich wäre; insbesondere dann, wenn es ein Mitglied ist, das ich kenne.
  • Es sind nun über 100 Mitglieder registriert. Das ist eigentlich recht wenig. Bei der alten englischen Website hatte ich über 600 registrierte User, vor allem deswegen, weil PDFs nur nach vorherige Anmeldung zum Download freigegeben wurde. Diese Beschränkung habe ich nun fallen gelassen. Tatsächlich hätte zwar eine Registrierung  mancherlei Vorteile (bessere Navigation durch die Website, weil einige Portlets wie z.B. "Aktuelle Änderungen" nur für Mitglieder sichtbar sind; die Möglichkeit im eigenen Homeordner Webspace zu nutzen d.h. eigene Dateien hinauf laden, eigene Seiten, Links anzulegen; Favoriten, das sind Lesezeichen für bestimmte Seiten anlegen, Nachrichten zur Veröffentlichung vorschlagen usw. usf.), dies wird aber entweder nicht gesehen oder nicht gewünscht.
  • Ich habe ein neues Portlets "Meine Links" angelegt und möchte jetzt für das Weblog auch eine Blogroll der wichtigsten Weblog meines Bereiches anlegen. Bisher hatte ich RSS-Feeds kaum genutzt, die nunmehrige Integration der Feeds in Live Bookmarks macht es viel übersichtlicher und einfacher. Ich weiß aber trotzdem nicht, ob ich überhaupt Zeit zum Schmökern haben werde.
  • Ein besonderes Gimmick ist es, dass ich jetzt - als Abhilfe gegen die gesperrten TrackBacks - auch Treffer von Google Blogsearch nach Links auf meine Website bzw. mein Blog abonniert habe in das Portlet "Meine Linkliste" eingebaut habe. Es handelt sich um die Suche nach link:http://www.peter.baumgartner.name/.
  • Die eine Zeit gewissenhaft geführten Termine habe ich seit einigen Monaten ausgesetzt. Grund waren die wichtigern Synchronisierprobleme meines Macs mit dem DUK weiten GroupWise System. Ich gebe zu: Ich hasse GroupWise! Ich sehe kaum Vorteile eines solchen zentralen Komplettlösung, weil die kollaborativen Funktionen ja sowieso nicht Uni weit funktionieren. Eine Uni ist eben kein normenkonformer Industriebetrieb, ProfessorInnen sind wie ein Sack von Flöhen, die nicht unter einem Hut zu bringen sind. Dazu kommt noch, dass die Mac-Implementierung von GoupWise katastrophal schlecht ist und seitens des Rechenzentrums für Mac kein Support geleistet wird. Trotzdem werde ich auch jetzt wieder vermehrt Termine mit entprechenden Informationen in meine Homepage eintragen und sowohl über ein Portlet (= Standard) als auch über einen neuen Kalenderansicht zur Verfügung stellen. Wenn alles klappt, dann trägt diese Termininformationen unsere Research Assistentin Elisabeth Ecker in meine Website ein.
  • Auch FURL Booksmarks plane ich wieder über RSS Feeds in Portlets einzubinden. Die Idee dabei ist, dass ich bestimmte Gruppen von Internetadressen gezielt anzeige, also dort wo sie Sinn machen. Z.B. Open Content Bookmarks beim Ordner Goodies/Freie Bildungsressourcen, Open Access Booksmarks beim Ornder Goodies/Argumente für Open Access. Dazu muss ich aber noch einige Experimente durchführen.


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Podcast Experimente

Ich muss gestehen, dass ich mir die Tonaufnahmen leichter vorgestellt habe. Es ist schon ein recht eigenartiges Gefühl über das Headset den Computerbildschirm anzustarren und drauf los zu reden. Außerdem habe ich bemerkt, dass ich mit vielen Ah's spreche, die z.T. wirklich störend sind. Ich muss wohl mal eine Rhetorik-Schulung machen ;-) Zuerst wollte ich diese Räuspertöne wegschneiden, das ist aber viel zu viel Arbeit, so dass ich das dann doch gelassen habe.

Seit einigen Tagen führe ich bereits Podcast-Experimente durch. In der Zwischenzeit gibt es meinen ersten Podcast, allerdings in drei verschiedenen Versionen. Sagen Sie mir welche Sie am Besten finden.

Mein erster Podcast geht inhaltlich zur Neuausrichtung des Medida-Prix. Aufgenommen und gemischt habe ich mit Garageband. Dieses Macintosh Programm hat die Möglichkeit erweiterte Podcasts in mpeg4-Format (Endung ".m4a") aufzunehmen.  Gegenüber mp3 ist das mp4 Format verlustfrei und komprimiert gleichzeitig auch besser. Im erweiterten Podcast gibt es die Möglichkeit, dass verschiedene Abschnitte mit Bilder (die auch aktive URLs aufweisen können) synchronisiert werden können. Es entsteht so ein bebildertes Audoifile in dem bestimmte Abschnitte direkt angesprungen werden können.

Ich bin leider noch nicht ganz glücklich mit der Lösung. Deshalb gibt gleich drei Versionen, von denen jede ihre Vor- und Nachteile hat:

  1. Die beste Variante bietet zweifellos Apple an: Mit Apples iWeb können ganz leicht und einfach Webseiten erstellt werden. Unter anderem auch Blogs und Podcasts. Die entstehende Website implementiert 3 große Vorteile, weist jedoch auch einen Nachteil auf:
    1. Ton und Diashow im Format 300x300 mit Sprungmöglichkeit zu den verschiedenen Abschnitten
    2. Es ist möglich auf der Seite auch beliebigen anderen Text, Fotos etc. zu positinieren.
    3. Außerdem arbeitet iWeb direkt mit dem .mac Account zusammen, der auch noch verschiedene andere Features wie Besucherzähler, Registrierung mit Passwort etc. aufweist.
    4. Nachteilig ist, dass der .mac Account nicht kostenlos ist und iWeb einen "intelligenten" (inkrementellen) FTP Upload nur auf die iDisk vornimmt. Für andere Server muss auf der Festplatte zwischengespeichert werden und "manuell" auf den Server mit einem eigenen FTP Programm hoch geladen werden.
    5. Mein Beispiel sehen Sie unter http://web.mac.com/peter_baumgartner/
  2. Die zweite Variante weist die ersten drei Vorteile des obigen Punktes auf und befindet sich auf einem eigenen (nicht .mac) Server. Das Beispiel sehen Sie unter http://www.peter-baumgartner.at/Gedankensplitter. Es sieht praktisch genauso aus, wie unter Variante 1 hat jedoch einige .mac Features wie Besuchszähler, Passwortschutz standardmäßig nicht implementiert. Das lässt sich natürlich mit den entsprechenden Kentntnissen trotzdem implementieren.
  3. Die dritte Variante ist die Integration in meine Zope/Plone-Homepage bzw. Weblog. Das wäre natürlich die von mir bevorzugte Lösung, weil ich nicht wieder eine neue Website aufmachen und pflegen muss. Allerdings muss ich dafür  derzeit einige Probleme in Kauf nehmen:
    1. Ich muss die Datei mit einem eigenen Plone "Content"-Typ  (ATVideo) auf den Server laden.  Andernfalls wird die Datei nicht direkt auf Dateiebene auf den Server geladen, sondern bläst die Zope-Datenbank unzumutbar auf. ATVideo ist jedoch eine Alpha-Version und noch kein stabiles Produkt. Ich gehe also ein gewisses Risiko ein.
    2. Das Bild ist nicht mehr 300x300 sondern viel kleiner (ich glaube 100x100.)
    3. Es gibt keine Möglichkeit mehr die einzelnen Abschnitte direkt anzuspringen.
    4. Ein Beispiel finden sich unter http://www.peter.baumgartner.name/goodies/podcasts.
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Re:Podcast Experimente

Kommentar von wneuhaus am 27.01.2007 14:36

Eine faszinierende und absolut schlüssige Argumentation, die Sie in Ihrem Podcast darlegen. Trackback: http://mediendidaktik.port07.de/?p=69

Gedankensplitter contra bildungstechnologie.net

Mit der Einrichtung eines neuen Communityportal meines Departments auf bildungstechnologie.net muss ich mir natürlich die Rolle meiner persönlichen Hompage "Gedankensplitter" wieder neu überlegen. Es gibt zwar weiter eine Reihe von Beitragsarten, die klar abgegrenzt in eines der beiden Portale gehört, bei einige Typen von Einträgen gibt es jedoch auch Überlappungen.

Alles was stark mit meiner Person zusammenhängt, bleibt natürlich weiterhin auf Gedankensplitter. Also beispielsweise alles was mit meinem Lebenslauf zu tun hat (Publikationen, Fotos, Ehrungen etc.). Umgekehrt gehören inhaltliche Beiträge eher in das Portal des Departments geschrieben. Doch leider gibt es selbst bei diesen beiden scheinbar fixen Kandidaten Abgrenzungsprobleme:

  • Eine (Buch-)Publikation könnte (bzw. sollte!) natürlich auch für die Community von Interesse sein.
  • Es gibt inhaltliche Problemstellungen, die nur mich als Peter Baumgartner betreffen, z.B. Erfahrungen und/oder Probleme mit Macintosh, Apple Software etc. (Ich bin der Einzige, der am Department einen Macintosh benützt.)

Ein ganz besonderes Problem der Abgrenzung stellen die Termine dar: Sehr viele Termine – insbesondere wenn es sich um Auftritte auf Konferenzen, Tagungen oder anderen Arten von öffentlichen Veranstaltungen handelt - sind auch für die bildungstechnologie.net - Community von Interesse. Wichtig hier wäre eine Möglichkeit zu finden, wie solche Einträge auf beiden Portalen mit wenig Aufwand kopiert - und bei Änderungen - synchronisiert werden könnten.

Andere Beiträge - wie z.B.  Meldungen zu meinen speziellen Forschungsgebieten (auch meine Podcasts?) gehören wahrscheinlich eher auf Gedankensplitter. Aber ganz klar ist mir das auch noch nicht. Da muss ich wahrscheinlich ein wenig experimentieren, bis sich eine praktikable - weil konsistente und arbeitsschonende - Vorgangsweise einspielt.

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DUK Konflikt und (zukünftige) Rolle meines Weblogs

Einschätzung und erste Schlussfolgerungen


Nach einer mehr nun mehr als vier Monate dauernden Pause habe ich heute wieder Einträge in mein Weblog vorgenommen. Der Grund für die lange Absenz war einer Extremsituation verschuldet: Als Sprecher der protestierenden ProfessorInnen war ich plötzlich nicht nur mit ganz anderen (zusätzlichen) Aufgaben konfrontiert, sondern stand auch unheimlich unter Druck.

Ich musste nicht nur sehr aufwändige Koordinierungsaufgaben übernehmen, sondern hatte vor allem laufend - für mich relativ neue - Kontakte und Kommunikationstermine wahrzunehmen. Das fing bei der Presse an, ging über Gespräche mit dem Mitgliedern des Universitätsrats bis hin zum Büro des Ministers.

Extremsituatiuon nun positiv aufgelöst

Es war eine Extremsituation, bei der ich zwar viel lernte – die DUK als Weiterbildungsuni machten ihren Namen ganze Ehre ;-) -, die aber von meiner persönlichen Grundstimmung nicht immer besonders lustig war. Zu Beginn des Protestes – bei dem ich mehrmals im Rampenlicht der Öffentlichkeit stand, weil ich von der Presse und ORF als Sprecher der "Rebellen-ProfessorInnen" interviewt wurde –, war keineswegs klar, wie die Sache ausgehen wird. Sorgen um die Entwicklung der Universität aber auch ganz real um meine persönliche Zukunft waren daher ständig präsent. Ganz abgesehen davon, dass viele Informationen und Verhandlungsergebnisse nicht öffentlich werden durften (bzw. wenn sie dann öffentlich werden sollten, dann hatte ich ja als Organ die "normale" Tagespresse zu nutzen), war ich schon aus meiner psychischen Verfassung heraus nicht in der Lage am Weblog weiter zuarbeiten.

Insgesamt gesehen nehme ich den Ausgang des Konflikts mit Erleichterung zur Kenntnis. Das betrifft einerseits die inhaltlichen Ergebnisse, die grundsätzlich positiv zu beurteilen sind, obwohl eine Reihe von kritischen Fragen weiterhin offen bleiben und erst in Zukunft einer Lösung zugeführt werden sollen (siehe auch beiliegende APA-Meldung). Andererseits aber ist der wesentliche Erfolg darin zu sehen, dass sich die Mehrheit der ProfessorInnen sich in diesem Protest gefunden hat, sich geeint und gemeinsam zu Wort gemeldet hat. Es hat sich nämlich gezeigt, dass praktisch alle bisherigen Rektoratsbestellungen an der DUK unsauber gelaufen sind bzw. mit Konflikten verbunden waren  (siehe APA-Meldung zur Geschichte der Rektoratsbestellungen). Es bleibt für die Zukunft zu hoffen, dass wir in der ProfessorInnen-Kurie aber auch insgesamt an der DUK in den jeweils zuständigen Gremien unsere Konflikte in einem wertschätzenden Diskurs ansprechen, ausdiskutieren und selbständig lösen. Dann sind Interventionen von außen zwar nicht zu verhindern, bei einer funktionierenden Autonomie der Universität jedoch weniger störend und behindert. Gerade an diesem akademischen (Gremien-)Diskurs hat es meiner Meinung nach jedoch bisher auf der DUK  gemangelt. Gerade hier gilt es – im Sinne einer geänderten Kommunikationskultur - anzusetzen und diesen innerakademischen Diskurs für die Weiterentwicklung der DUK zu nutzen. Das bedeutet unter anderem beispielsweise:

  • Vor- und Nachbesprechungen der einzelnen Kurien vor wichtigen Senatssitzungen
  • Stärkeres kooperatives Zusammenspiel zwischen Senat, Unirat und Rektorat. Hier zeit das UG 2002 etliche Mängel: Nicht nur auf der DUK gab es bei der letzten Rektoratswahl diesbezüglich Probleme. (Darüber vielleicht einmal später mehr)
  • Statt amorphen Einheitslisten – die bloß die Vertretung und Repräsentativität der einzelnen Department sichern sollte – sollten Wahllisten kandidieren, die öffentlich ein politischen Programm zur Zukunftsentwicklung der DUK vertreten. Die Belegschaft sollten ihre Kurien vor allem nach diesem Wahlprogramm wählen und in ihrer Arbeit auch daran messen können.
  • ... etc. etc.

Infos zum Inhalt Konfliktlösung auf der Nachrichtenseite


Wie geht es mit meinem Weblog weiter?

Nicht nur diese konfliktreichen letzten vier Monate haben gezeigt, dass ich gerade auf Grundlage meiner (Leitungs- bzw. Sprecher-) Tätigkeit nicht sorglos alle aktuellen und interessanten Informationen auf mein Weblog stellen kann. Zu sehr bin ich als Mitspieler in einem komplexen Prozess involviert, der durch öffentliche Überlegungen möglicherweise gefährdet wird. Dies trifft auch für allgemeine inhaltlichen Überlegungen in meiner Arbeit zu: Im Unterschied zu anderen Universitäten wo ich bisher gearbeitet habe, sind an der DUK viele meiner Gedanken "geschäftlich" sehr sensibel.

Das dürfte nicht nur an der – gegenüber anderen Unis – herausragenden Rolle der DUK als privatrechtlich geführte Universität liegen, sondern hängt vielleicht zum Teil auch mit meiner geänderten (Leitungs-)Rolle zusammen. Immer stärker bin ich in bildungspolitische Prozesse eingebunden, wo es nicht opportun ist,  dass zwischenzeitliche Verhandlungsprozesse öffentlich gemacht werden. Als Beispiel möchte ich meine Arbeit im Steirischen Forschungsrat erwähnen, wo ich seit einem halben Jahr tätig bin, und erst jetzt langsam auch die Öffentlichkeit informiert werden kann. Ähnliches trifft auch auf den aktuelle Stand der Verhandlungen zur Zukunft des MedidaPrix zu, dessen wissenschaftlicher Leiter ich bin. (Dazu wird es demnächst endlich ein Update auf meinem Weblog geben!)

Einen weiteren Grund für die eingeschränkte Funktion meines Weblogs sehe ich darin, dass es meistens andere Webseiten gibt, wo (indirekt) über meine Arbeit berichtet wird. Mein Weblog steht in gewisser Weise dann dazu in Konkurrenz, weil ich inhaltlich häufig nichts darüber Hinausgehendes zu sagen habe bzw. es opportun ist, wenn ich mich auf diesen anderen - speziell dafür eingerichteten Seiten - äußere. So ist intern mit meinem Department vereinbart, dass ich   - wenn ich inhaltlich nun wieder stärker aktiv werde -  bildungstechnologische Inhalte auf bildungstechnologie.net stelle. Ich muss mir daher überlegen ob und wie mein Weblog hier weiterführen werde.

Was auf jeden Fall auf dieser Website weiter gepflegt bleibt und in Zukunft wieder ständig aktualisiert wird, sind

  • Berichte von meinen Aktivitäten (unter Nachrichten auf der Hauptseite)
  • Informationen zu meinem beruflichen Hintergrund (Vita, Veranstaltungshinweise, Fotos etc.)
  • Publikationen zum Download unter Artikel und Article (englische Beiträge).
  • Exzerpte und anderes unter Goodies: Das Schreiben von Exzerpten von Büchern oder Veranstaltungen hat sich für mich selbst als Arbeitstechnik recht sinnvoll erwiesen, weil sie mich zwingen, mich nochmals genauer mit dem Thema zu beschäftigen. Allerdings entwickelt sich auch dazu mit einem eigenen Wiki, das ich demnächst beginnen werde, eine mögliche Konkurrenz.)
  • Persönliche Forschungsnotizen: Während alle obigen Punkte sich auf speziellen Plätzen und Ordnern befinden, sind praktisch nur mehr meine persönlichen Notizen dem eigentlichen Weblog (Ordner "Gedankensplitter") vorbehalten. Gerade da sieht es aber im Augenblick wegen Zeitmangels – z.T. auch wegen meines hoheen Managementanteils als Departmentleiters an der DUK – in letzter Zeit eher finster aus. Erst im Urlaub vor zwei Wochen habe ich wieder Anschluss an meine seit Monaten unterbrochenen und brachliegenden Arbeiten gefunden. Ich hoffe jedoch sehr, dass sich diese inhaltlich unbefriedigende Situation nun - vor allem auch nach der überwundenen Extremsituation im Rektoratskonflikt - wieder verbessern wird.



APA: Geschichte der Rektorenbestellungen an der DUK APA: Geschichte der Rektorenbestellungen an der DUK
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APA: Rektor und Professoren begrüßen Lösung APA: Rektor und Professoren begrüßen Lösung
Größe: 9.4 kB - File type application/rtf
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Neue Kommentare dzt. nicht sichtbar

Problem mit dem Workflow

Vor einiger Zeit hatte ich den Workflow meiner auf Plone basierenden Website so geändert, dass jeder neuer Artikel zuerst den Status "private" bekommt, und damit nicht sichtbar ist. Leider hatte ich dabei ganz übersehen, dass dies auch für alle Beiträge von Mitgliedern dieser Website gilt. Konkret bedeutet dies, dass auch deren Kommentare nicht sichtbar sind.

Ich habe das jetzt ganz zufällig bemerkt: T'schuldigung.! Ich werde das Problem sofort beheben, wenn ich wieder aus Rumänien zurück bin.

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Re:Neue Kommentare dzt. nicht sichtbar

Kommentar von hg am 03.09.2007 13:06

Die Kommentare sind jetzt wieder sofort für alle sichtbar!

Scribd und iPaper

Ein Dokumentenbetrachter für das Web

Heute bin ich Zuge meiner Recherchen für wissenschaftlich.arbeiten.buch auf Scribd und iPaper gestoßen: Scribd ist eine Web2.0-Plattform zum Sammeln, Archivieren und Austauschen von Dokumenten jeder Art. iPaper ist das ihr zu Grunde liegende zentrale Werkzeug: ein auf Adobe Flash basierender Dokumentenbetrachter, der praktisch alle Formate für das Web schnell, einfach und mit vielen angenehmen Funktionen zugänglich macht. Sowohl die Services auf der Plattform als auch iPaper sind kostenlos und frei zugänglich.

Eine erste Idee der Leistungsfähigkeit von iPaper gibt der folgende Video.


Plattformübergreifendes Austauschformat

Scribd bzw. iPaper unterstützen die folgenden Formate:

  • Adobe PDF (.pdf)
  • Adobe PostScript (.ps)
  • Microsoft Word (.doc)
  • Microsoft PowerPoint (.ppt, .pps)
  • Microsoft Excel (.xls)
  • OpenOffice Text Document (.odt, .sxw)
  • OpenOffice Presentation Document (.odp, .sxi)
  • OpenOffice Spreadsheet (.ods, .sxc)
  • All OpenDocument formats
  • Plain text (.txt)
  • Rich text format (.rtf)

Plattformübergreifendes Austauschformat

Scribd und iPaper verwenden also ein plattformübergreifendes Austauschformat. Sie brauchen sich weder darum kümmern, ob Sie die entsprechende Software (Adobe Reader, MS Word etc.) auf ihrem Rechner installiert, noch ob sie auch über die entsprechenden Schriften zur Darstellung verfügen.

Funktionen von iPaper

mit iPaper können Dokumente in drei Formaten dargestellt werden:

  • Liste: Bei dieser Ansicht kann im Dokumenten an Hand des Scrollbars navigiert werden, der auch die gerade aktuelle Seite anzeigt. Wird mit der Maus auf das Dokument geklickt entsteht eine Faust, die das Dokument nach oben und unten verschieben kann.
  • Buch: Hier werden zwei Seiten nebeneinander dargestellt und wie bei einem Buch mit einer netten Animation "umgeblättert". (Das nachfolgende Beispiel ist im Buchformat, das allerdings erst beim ersten Umblättern (Seite 2/3) sichtbar wird.
  • Ziegel: Hier werden kleine Bilder der Seiten angezeigt. Durch einen Mausklick kann die entsprechende Seite direkt angesprungen werden.
Scribd Steuerleiste

Integration von iPaper

Es gibt mehrere Möglichkeiten iPaper in die entsprechende Website zu integrieren:

  1. Die einfachste Möglichkeiten ist es, wenn zuerst die Datei vorher auf Scribd hinauf geladen wird und dann das entsprechende JavaScript Code-Snippet (embed-Tag) in die betreffende Webseite eingebaut wird. Scrbd bietet hier zwei Versionen an: Eine die ihre Breite dem Browser anpasst und eine etwas komplexere Variante, wo Breite, Höhe und noch anderen Standardwerte eingestellt werden können.
  2. Soll jedoch nicht nur in Einzelfällen sondern häufiger mit iPaper gearbeitet werden, dann empfiehlt es sich einen Entwickleraccount anzulegen und QuickSwitch zu verwenden. Es werden dabei ganz automatisch alle Dateien meiner Website für iPaper in Scribd geladen, konvertiert und für die Präsentation auf meiner Website vorbereitet. Das geschieht alles im Hintergrund ohne User Interaction oder mühevolles Hinaufladen einzelner Dokumente. - So wird es zumindest beschrieben; ich bin gespannt ob das auch wirklich funktioniert: Heute habe ich die entsprechenden Einstellungen vorgenommen und nun gilt es zu warten…

    [Testweise habe ich mal die Version mit der Google-Werbung zwischen den Seiten verwendet -> siehe dieses Beispiel. Ich will mal sehen, wie das funktioniert, ob sich hier wirklich etwas verdienen lässt ;-) - Auch mit dem Einbau des LibraryThing Portlets - wo die Buchcover ja direkt zu Amazon verweisen, habe ich mir schon mal überlegt, ob ich mich da am Amazon Partnerprogramm beteiligen soll. Was ist Ihre Meinung bzw. Ihr Kommentar zu diesen Überlegungen?]

  3. Die professionelle Nutzung ist natürlich nur mit der direkten Programmierung der API Schnittstelle möglich - aber das ist außerhalb meiner programmtechnischen Reichweite und Kompetenzen. Gerade aber diese API war es, über die ich heute (bzw. gestern) überhaupt erst auf iPaper aufmerksam geworden bin: Beim Testen der neuen Open source Publishing Plattform Omeka, die u.a. vom Center for History and New Media (CHNM) – das ist jenes Institut, das auch Zotero entwickelt - bin ich auf eine Plug-In Erweiterung für iPaper gestoßen.

Das nachfolgende Beispiel einer druckreifen PDF-Vorlage, die als Beilage der bekannten österreichischen Computerzeitschrift CD-Austria erschienen ist, wurde händisch (Version 1) erstellt.

Lesen Sie dieses Dokument direkt in Scribd: e-learning Grundlagen

GLL-00: Wie können Sie mitmachen?

Erste Überlegungen zur Organisation der virtuellen Lesekreis "Gemeinsam Latour lesen"

Ich verwende bewusst häufig den Begriff der Lesereise statt z.B. virtueller Lesezirkel oder virtueller Lesearbeitskreis. Wie bei einer Reise geht es beim Projekt "Gemeinsam Latour lesen" nicht darum ein Ziel zu erreichen (z.B. den Latour-Text besser zu verstehen), sondern auch die Reise selbst ist bereits Gegenstand der Reflexion: Wie ist solch ein virtueller Lesezirkel gut zu organisieren? Wie kann hohe Interaktivität sicher gestellt werden?

Einige Tipps zum Mitmachen

Nachfolgend einige erste Überlegungen zur Kooperation, zum gemeinsamen Gedankenaustausch:

  1. Meine Rolle: Zuerst einmal möchte ich meine eigene Rolle darlegen: Ich sehe mich bloß als Initiator dieser Latour-Lesereise, mehr nicht: Weder bin ich ein Latour-Spezialist noch habe ich besonders klare Vorstellungen, was diese Reise bringen wird. Ich fordere daher alle Interessierten auf, mitzumachen. Und zwar sowohl bei der inhaltlichen Diskussion, als auch bei der Metadiskussion, wie diese Reise möglichst optimal zu organisieren ist.
  2. Inhaltliche Diskussion: Wenn Sie noch nicht registriert sind auf meiner Website, dann holen Sie das nach. Das CMS Plone legt dann automatisch für Sie einen Ordner an, wo Sie Ihre eigenen Dokumenten produzieren, hochladen, verlinken etc. können. Dann können Sie zu die einzelnen Beiträgen kommentieren. Das sind aber – weil Sie nur Zugriff zu Ihrem eigenen Ordner haben, bzw. nur auf bereits geschriebene Beiträge antworten können – höchsten "Seiten"-Gespräche, Stimmen aus dem "Off". Senden Sie daher eine Mail mit Ihren Usernamen an Helmut Geppl. Wir richten Ihnen dann Schreibrechte für mein Weblog ein. Verwenden Sie für alle Artikel die Sie schreiben, die Ordnungs-Kategorie Latour. Eine kleine Hilfe zu Bedienung finden Sie unter Erste Schritte, für technische Rückfragen steht Herr Geppl zur Verfügung.
  3. Metadiskussion: Hier sollen Maßnahmen und Werkzeuge zur Organisation der Lesereise diskutiert werden. Ein paar Ideen, die mir bereits gekommen sind, sollen den Typus dieser Diskussion illustrieren:
    1. Alle Weblogartikel zur Lesereise können – sofern Sie mit der Kategorie "Latour" gekennzeichnet wurden! – unter http://www.peter.baumgartner.name/weblog/categories/latour nachgelesen werden.
    2. Ich habe unter "Goodies" einen eigenen Ordner ANT - Gemeinsam Latour lesen (GLL) eingerichtet. Dort werden Ressourcen, die im Laufe des Lesens angesprochen werden, gesammelt. Ich habe in Zusammenhang mit dem Text der 1. Woche bereits einige Links zusammengestellt.
    3. Ich plane in diesem Ressourcen-Ordner, das auf der rechten Seite befindliche LibraryThing-Fiction Portlet auf Literatur zu Bruno Latour und ANT zu spezialisieren (Tag: actor-network theory)
    4. Auf der Weblogseite kommt rechts ein Twitter-Portlet, das Tweeds zum Projekt Gemeinsam Latour lesen (#GLL) sammelt.
    5. Welche Tipps zur Organisation und Werkzeuge zur Kommunikation gibt es noch? Schreiben Sie darüber im Weblog und beginnen Sie den Eintrag mit GLL-00, dann kann danach gesucht werden. Wenn Sie Werkzeuge vorschlagen/diskutieren verwenden Sie außerdem die Kategorie Werkzeuge, bzw. wenn Sie Vorschläge zur Seitenorganisation machen die Kategorie Website.

Ich werde versuchen jede Woche zumindest einen inhaltlichen Beitrag zu einem der Latour-Kapitel zu schreiben. Auch das ist ein Experiment; ich weiß noch nicht, ob ich das wirklich schaffen werde. Genauso wichtig, wie die inhaltliche Diskussion ist mir aber auch die Metadiskussion. Da bin ich aber sehr auf Ihre Unterstützung angewiesen. Sehen Sie meinen Versuch jede Woche zumindest einen inhaltlichen Beitrag zu schreiben, als eine Art Versprechen für einen Austausch-Beziehung: Ich habe das Projekt initiiert und versuche es am Leben zu halten, sie kommentieren, schreiben selbst eigene Beiträge und beteiligen sich aber auch an der Organisation der Diskussion.

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Re:GLL-00: Wie können Sie mitmachen?

Kommentar von uwespangler am 24.10.2009 16:29

Falls jemand delicious benutzt: Ich schlage vor den hashtag #gll auch dort zu benutzen.

Kiva – ein Netzwerk für Mikrokredite

Hye Woho Den Gruppe aus Ghana

In letzter Zeit nehmen sie zu, die "Freundschafts"-Anfragen für soziale Netzwerke wie Xing, Facebook, LinkedIn, stayfriends und wie sie alle heißen. Es artet bereits richtig zur Arbeit aus und man will ja nicht unfreundlich sein und solche Abfragen ablehnen ;-) Dabei bin ich bisher skeptisch über den Nutzen solcher Portale für mich gewesen. Bisher! Mit Kiva habe ich endlich auch an mir selbst emotional erfahren, was soziale Netzwerk bewirken können und warum sie Sinn machen.

Wie funktioniert Kiva?

In Zusammenhang mit der Literatur, die ich zu Mikrokrediten gelesen habe (siehe meinen Weblogbeitrag zur neuen Idee des Social Business bzw. die Linksammlung im Anhang dieses Beitrages) bin ich auf die Kiva Website gestoßen. Kiva ist eine internetbasierte, sehr informative und vor allem transparente Plattform. Das Ziel der Website ist es, KreditnehmerInnen der 3. Welt mit KreditgeberInnen für die Vergabe von Mikrokrediten in Kontakt zueinander zu bringen.

Kiva portraitiert sowohl die Personen(gruppen), die um Mikrokredite ansuchen, die sie unterstützenden Organisationen vor Ort als auch die Unternehmungen, wofür die Kredite benötigen werden. Die geplanten Termine und die Höhe der Rückzahlungsraten werden aufgelistet und das Ausfallsrisiko eingeschätzt. Wenn die ansuchenden Kreditnehmerinnen (es sind meistens Frauen!) bereits Kredite in Anspruch genommen haben, kann sogar die bisherige "Kreditgeschichte" eingesehen werden. Sollte es einmal wider Erwarten bei der Rückzahlung Probleme geben, dann recherchiert die Organisation vor Ort die möglichen Probleme und informiert darüber. Die Kredite werden meistens in vielen kleinen Tranchen von vielen TeilnehmerInnen zusammen aufgebracht. Viele Geber – so auch ich – sehen ihre Unterstützungen weniger als eine Leihgabe an, sondern vielmehr als eine besonders Form einer "Spende", da das Geld – bei erfolgreicher Rückzahlung – in anderen Unternehmungen von bedürftigen Personen(gruppen)  "re-investiert" wird.

Kritik am Konzept der Mikrokredite

Ich will nicht verschweigen, dass es auch einige Kritik am System der Mikrokredite gibt. Viele dieser Mängel weisen aber auf Durchführungsprobleme hin, die innerhalb des Systems der Mikrokredite gelöst werden können. So kann z.B. auch zu rasches Wachstum Mikrokredit-Systems zu einem Problem werden: Heftige Konkurrenz im selben lokalen Markt erhöht das Interesse der Banken Kreditabschlüsse zu forcieren. Es besteht dann die Gefahr, dass mehrere Krediten von verschiedenen Banken an die gleichen Personen ausgezahlt werde, wodurch sich  Schuldenbelastung und Ausfallsrisiko erhöhen.

Eine andere - scheinbar radikale Kritik – wird in dem Spiegel-Artikel Entwicklungshilfe 2.0 - Per Mausklick zum Mikrokredit vertreten. Es wird argumentiert, dass die Billigkredite (19% bei Kiva – was für uns zwar viel klingen mag, für Entwicklungsländer mit ihren hohen Inflationsraten aber sehr niedrig ist) lokale Banken schädigen und damit gerade nicht die regionale Wirtschaft stärken, sondern im Gegenteil sogar schwächen. Ich muss sagen, dass ich diese Argumentation nicht ganz nachvollziehen kann: Das bestehende Finanz- und Banksystem ist ja gerade eine der Ursachen für die derzeitige Krise. Trotz jahrzehntelange "Entwicklungshilfe" zeigen viele Statistiken, dass die Armut weltweit seit etwa 10 Jahren wieder ansteigt – und die Banken (insbesondere die Weltbank) – sind daran nicht unschuldig. Die Kritik muss doch meiner Meinung nach komplett umgedreht werden: Die Banken müssen sich dem effizienten System der Mikrokredite anpassen, nicht umgekehrt! (Siehe auch die Kritik von Yunus am Mangel an Reformwillen bei den Banken.)

Mikrokredite und Internet

Ich halte dieses Konzept der Mikrokredite für weit sinnvoller als die "normale" Entwicklungshilfe (siehe die beiliegende Linksammlung). Es ist nicht nur eine Hilfe zur Selbsthilfe, sondern unterstützt die Initiative und den Unternehmergeist der armen Bevölkerung. Statt diese Leute mit eigenen Projektideen zu beglücken, entsteht eine nachhaltiger Wirtschaftskreislauf, eine Aufwärtsspirale, die nachweislich zu einer Verbesserung des Lebensstandards der daran beteiligten armen Bevölkerungsgruppen, die als KreditnehmerInnen auftreten, führt.

Ich gestehe, dass ich in Zeiten, wo ich ständig inhaltlich leere, weil ganz allgemeine Freundschaftsanfragen für Xing, Facebook und LinkedIn bekomme, mit Kiva zum ersten Mal wirklich von virtuellen sozialen Netzwerken auch emotional beeindruckt wurde!1 Durch die Fotos der KreditbewerberInnen, der Beschreibung der Projektidee und vielen weiteren Informationen wird eine Beziehung zu den Menschen, die diese Kredite benötigen, aufgebaut.  Ich habe mich daher gleich gemeinsam mit meiner Frau mich an einem Mikrokredit für die Gruppe Hye Woho Den Group beteiligt. Die Sache ging wirklich einfach und transparent über die Bühne. Im Dezember soll bereits die Ratenrückzahlung beginnen. Das Internet macht's möglich: Durch die Kiva-Website kann ich mich laufend über den Stand der Dinge informieren!

_________

1 Inzwischen hat sich für mich als zweites sinnvolles Beispiel auch stayfriends.at hervorgetan, weil sich dort fast wöchentlich weitere Schulfreunde einfinden, mit denen ich seit nun über 30 Jahren keinen Kontakt mehr hatte.

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Mikrokredite – Links Mikrokredite – Links
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