Partizipatives Contentmanagement
Baumgartner, P. und B. Dimai (2002). Partizipatives Contentmanagement. Entwicklung von Webcommunities für Hochschule und Wirtschaft. In: LearnTec 2002. 10. Europäischer Kongress und Fachmesse für Bildungs- und Informationstechnologie. U. Beck und W. Sommer. Karlsruhe, KKA Karlsruhe: 147-154.
Web-Communities, communities of practise, online-Communities,
Gemeinschaften, etc. sind viel gebrauchte Schlagwörter im
wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und alltagssprachlichen Vokabular.
Die Suchmaschine Google erfasst über 4 Millionen Beiträge unter dem
Suchbegriff „online-communities“, was vom inflationären Gebrauch dieser
Wörter zeugt. Doch was steckt hinter dem scheinbaren Erfolgsgeheimnis
dieser Begriffe? Ist es das Streben nach Sicherheit und Geborgenheit in
einer immer flexibleren, sich ständig verändernden, globalen Welt? Ist
es die ersehnte Loyalität, die sich sowohl kommerzielle Anbieter als
auch nicht profitorientierte Institutionen von diesen Begriffen
erhoffen?
Dieser Artikel erarbeitet aus einem sozialwissenschaftlichen Blickwinkel soziale Aspekte beim Aufbau von Webcommunities. Wir gehen dabei davon aus, dass Communities nicht eine dauerhafte, stabile, vorab definierbare und durch das (technische) System determinierte Entität bilden, sondern dass erst durch die Interaktion und Kommunikation zwischen Mensch(en) und Maschine (CMC – computerunterstützte Kommunikation) Communities entwickelt und prozesshaft weiterentwickelt werden. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden unterschiedliche webbasierte Plattformen (Plattform für kooperatives Arbeiten, Lern-Managementsysteme und Content-Managementsysteme) auf ihre Funktionalität bezüglich der Unterstützung von Community-Aktivitäten untersucht, wobei vor allem die Dimensionen „Interaktivität“ und „Partizipation“ als Bewertungskriterien herangezogen werden.
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Größe: 181.7 kB - Dateityp: application/pdf
Dieser Artikel erarbeitet aus einem sozialwissenschaftlichen Blickwinkel soziale Aspekte beim Aufbau von Webcommunities. Wir gehen dabei davon aus, dass Communities nicht eine dauerhafte, stabile, vorab definierbare und durch das (technische) System determinierte Entität bilden, sondern dass erst durch die Interaktion und Kommunikation zwischen Mensch(en) und Maschine (CMC – computerunterstützte Kommunikation) Communities entwickelt und prozesshaft weiterentwickelt werden. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden unterschiedliche webbasierte Plattformen (Plattform für kooperatives Arbeiten, Lern-Managementsysteme und Content-Managementsysteme) auf ihre Funktionalität bezüglich der Unterstützung von Community-Aktivitäten untersucht, wobei vor allem die Dimensionen „Interaktivität“ und „Partizipation“ als Bewertungskriterien herangezogen werden.
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