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20.04.2006
ArtikelaktionenEvaluationsworkshop TrierAm 29.03.2006 führte ich einen Kick-Off Workshop an der Uni Trier durch. Die Veranstaltung war der Startschuß meiner auf 3 Jahre angelegten wissenschaftlichen Begleitung (formative Evaluierung) des Projektes Trigital. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogrammes eLearning-Dienste des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Als Vorsitzender der damaligen Audit-Kommission beim Projektträger Neue Medien in der Bildung half ich mit diese Förderlinie für hochschulweite strategische e-Learning Entwicklungen ins Leben zu rufen - siehe auch den Auditbericht an das BMBF 2003 (PDF, 1.5 MB). Aus diesem Grund ist es natürlich für mich besonders spannend eines dieser Projekte begleiten zu dürfen und die Umsetzung aus der Nähe mitverfolgen und mitgestalten zu können. Der Uni Trier konnte inzwischen über das Ministerium für
Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur des Landes
Rheinland-Pfalz (MWWFK) eine ergänzende Finanzierung einwerben. Während
das vom Bund finanzierte Projekt sich vor allem mit den
organisatorischen Rahmenbedingungen der digitialen Lernumgebung beschäftigt, konzentriert sich das vom Land geförderte Projekt auf die Unterstützung der Lehre
selbst. Besonders spannend finde ich am Ansatz der stark
geisteswissenschaftlich ausgerichteten Uni Trier vor allem, dass kein
neues System der bisherigen gewachsenen Struktur übergestülpt wird.
Vielmehr wird behutsam versucht durch kleine, konsensfähige Schritte
eine uniweite und nachhaltige Entwicklung durchzuführen. Ich glaube
auch, dass die hohe organisatorische Anbindung des Projekts ein
wichtiger Faktor für die erfolgreiche Durchführung und Abschluss sein
wird. Und diese Leitung ist nicht nur formell oder bloß administrativ,
sondern Vizepräsident Prof.Dr. Michael Jäckel - den ich beim Workhsop auch kennen lernte - leitet das Projekt mit inhaltlicher Kompetenz und persönlichen Einsatz.
Privat hat mich der Termin dieses Kick-Off Workshops ein wenig auf dem linken Fuss erwischt: Die Entscheidung des Wechsels von Hagen nach Krems stand ja damals unmittelbar bevor. Eine Einbeziehung wissenschaftlicher Mitarbeiter-/innen aus Hagen machte auf lange Sicht (3 Jahre) wenig Sinn. Auf der anderen Seite war aber das Team in Krems noch nicht ansprechbar, weil der Wechsel noch nicht öffentlich war. Glücklicherweise ist meine Frau Ingrid Bergner eingesprungen und hat mir geholfen. Unter anderem hat sich auch die Fotos - die bei einer Führung durch die relvanten zentralen Einrichtungen entstanden sind - aufgenommen. [Die obenstehende Aktivität fand zwar bereits vor 3 Wochen statt,
wegen Darstellungsproblemen mit den beiliegenden Fotografien (es gab
Installationsprobleme mit der Phython Image Library am neuen Server in
Krems) wurde dieser Beitrag erst heute veröffentlicht.]
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